Der Ratenkredit dient in erster Linie einem
Teilzahlungsgeschäft
Ein Ratenkredit gehört heute für viele
Verbraucher dazu, wenn man sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen
will oder eine Anschaffung notwendig wird, die sich nicht sofort
bezahlen lässt.
Der konventionelle Ratenkredit, oft auch
Konsumentenkredit genannt, unterliegt keinem Verwendungszweck. Die
Hausbank gewährt unterschiedliche Kreditformen. Der Ratenkredit gehört
dazu, wenn ein kurzfristiger finanzieller Engpass überwunden werden
muss. Wer sein Girokonto bis zu einer festgesetzten Höchstsumme
belastet hat, kann mit einem Ratenkredit zu einem ungleich
kostengünstigeren Ausgleich sorgen. Dispositionskredite werden in der
Regel in einer Höhe bis zum drei- oder fünffachen Monatsgehalt
vereinbart. Der Ratenkredit dient in erster Linie einem
Teilzahlungsgeschäft, deren Laufzeit der Kreditnehmer meist selber
bestimmen kann. Gleichbleibende Raten müssen bis zum Laufzeitende
zurückgezahlt werden.
Der in den Monatsraten enthaltene Zins wird bei
einem Festzinskredit über die gesamte Laufzeit berechnet.
Der effektive Zinssatz gilt bei unterschiedlichen
Angeboten als Vergleichskriterium, denn der Nominalzinssatz beinhaltet
noch nicht die Bearbeitungsgebühr. Einige Banken verlangen vom
Kreditnehmer eine Restschuldversicherung, um Ausfallrisiken zu
reduzieren, wobei diese Zusatzkosten in den Effektivzins einfließen
müssen. Der Gesetzgeber hat die Rechte der Verbraucher gestärkt, sodass
ein Ratenkredit ein halbes Jahr nach der Auszahlung mit einer Frist von
drei Monaten gekündigt werden kann, ohne dass eine teure
Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss.
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Ratenkredite - besondere Kriterien sind zu
berücksichtigen
Benötigen Sie einen Ratenkredit, müssen bei
Ihrer Bank auch Angaben über Ihre Kreditwürdigkeit gemacht werden. In
der Regel wird eine Schufa-Auskunft eingeholt, damit sich der Geldgeber
vor Ausfallrisiken schützen kann.
Die Schutzgemeinschaft für allgemeine
Kreditsicherung, auch kurz Schufa genannt, erhebt und speichert im
Auftrag ihrer Vertragspartner wie Versandhäuser, Banken, Autohändler
und Telekommunikationsgesellschaften Daten über Millionen von Bürgern.
Wer einen negativen Schufa-Eintrag besitzt, wird in der Regel bei
seiner Hausbank keinen Kredit bekommen. Ratenkredite werden daher auch
verstärkt im Internet von Kredithäusern angeboten, die auf eine
Schufa-Anfrage verzichten. Jedoch sind mit dieser Art der Kreditvergabe
auch Zinsaufschläge verbunden, die einen Ratenkredit verteuern.
Stellt eine Bank eine Kreditanfrage, nimmt dies
auch Einfluss auf den Scorewert des Verbrauchers. Grundsätzlich gelten
Kreditanfragen bei der Schufa als Risikofaktoren, die dazu beitragen,
die Kreditwürdigkeit herab zu setzen.
Eine Eigenauskunft bei der Schufa verschafft dem
Verbraucher einen Überblick über die dort gespeicherten Daten.
Bewilligt die Hausbank einen Ratenkredit, steht die Höhe der
monatlichen Belastungsrate im Mittelpunkt. Mit dem Ratenkredit muss der
Kunde auch seinen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen. Je länger
die Laufzeit beim Ratenkredit vereinbart wird, desto kleiner fallen die
Belastungsraten aus. In diesem Fall steigen allerdings die Zinskosten.
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